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Allergien vorbeugen

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Die Zahl der Allergiker in Deutschland wächst beständig. Um Kindern eine Allergie-Karriere zu ersparen und ihre Chancen auf ein allergiefreies Leben zu verbessern, sollten sie in einem möglichst allergenarmen Umfeld aufwachsen. Ein weiterer Schwerpunkt der Allergievorbeugung ist die frühkindliche Ernährung. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich ein gesundes Abwehrsystem ausbilden kann.

Das Thema Allergien bei Kindern beschäftigt seit vielen Jahren Wissenschaftler und Gesundheitsexperten – und von Jahr zu Jahr auch immer mehr Eltern. Derzeit leiden etwa 17 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an einer der allergischen Erkrankungen Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma.

Verständlicherweise stellen sich deshalb viele werdende und junge Eltern die besorgte Frage: Wird auch unser Kind eine Allergie entwickeln? Diese Frage kann niemand beantworten. Trotz aller Fortschritte in der Allergieforschung ist es nicht möglich vorherzusagen, ob ein Kind an einer Allergie leiden wird oder nicht. Man weiß, dass es eine genetische Veranlagung für diese allergischen Erkrankungen gibt und dass das Risiko wächst, wenn bereits andere Familienmitglieder unter allergischen Erkrankungen leiden.

Die zweite, sich unmittelbar anschließende Frage lässt sich hingegen eindeutig beantworten: Können wir für unser Kind die Chancen auf ein allergiefreies Leben verbessern? Ja! Es gibt eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, durch die sich das Allergierisiko reduzieren lässt.

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Die entscheidende Phase der Allergieprävention beginnt nach der Geburt, wenn sich das körpereigene Immunsystem entwickelt und gleichzeitig der erste Kontakt mit körperfremden Stoffen stattfindet. Dabei kann es auch zum ersten Kontakt mit potenziellen Allergenen kommen. Im ersten Lebensjahr ist der Magen-Darm-Trakt die Haupteintrittspforte für Fremdstoffe. Daher liegt ein Schwerpunkt bei der Vorbeugung von Allergien auf der Ernährung des Säuglings.

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Neben der Ernährung des Säuglings und Kleinkindes beeinflussen Schadstoffe und Allergene aus der Luft das Allergierisiko. Deshalb sollte man Kindern unbedingt eine schadstoff- und vor allem rauchfreie Umgebung ermöglichen. Rauchen, auch Passivrauchen, erhöht das Asthmarisiko. Weitere präventive Maßnahmen innerhalb der Wohnung richten sich vor allem gegen die Allergene von Hausstaubmilben, Haustieren, Pilz- und Schimmelsporen.

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Sollten sich – allen Präventionsmaßnahmen zum Trotz – Anzeichen einer Allergie zeigen, so ist es wichtig, dass die Kinder frühzeitig einem Allergologen vorgestellt werden, der nach Bestätigung der Diagnose eine entsprechende Therapie einleiten wird. „Je eher Kinder mit Allergien behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Professor Dr. Albrecht Bufe aus Bochum, Erster Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA).

Kontakt

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
Heilsbachstr. 32
53123 Bonn
+49 228 / 3 67 91-0
+49 228 / 3 67 91-90
info@dha-allergien.de

Aktuelle Pressemeldung

Wenn Stillen nicht klappt: Welche Säuglingsnahrungen sind sichere Alternativen?

Bonn, 13.03.17 Muttermilch ist das Beste für Säuglinge, darin sind sich alle Experten einig. Kinder, die nicht gestillt werden können, brauchen eine Säuglingsnahrung, die in ihrer Wirkung der Muttermilch möglichst nah kommt. Bei erhöhtem Allergierisiko aufgrund einer erblichen Vorbelastung ist eine in Studien geprüfte HA-Nahrung auf Kuhmilchbasis notwendig. Säuglingsnahrungen aus Soja- oder Ziegenmilch eignen sich nicht zur Allergievorbeugung. Vor Nahrungen auf Basis von Stuten- oder Mandelmilch wird gewarnt. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe sprach mit Professor Dr. Berthold Koletzko1, Leiter der Abteilung Stoffwechsel und Ernährung am Kinderspital der Universitätsklinik München.

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